Sonntag, 26. April 2015

Die Schule fällt aus!

Teil 27:          Die Schule fällt aus!

Die meisten Kinder freuen sich, wenn die Schule ausfällt. Unsere kleine Abby jedoch nicht. Aber notgedrungen mußte sie gestern zu Hause bleiben, den läufige Hündinnen dürfen verständlicherweise nicht auf den Platz. Eigentlich sollte sie schon letzte Woche zu Hause bleiben, aber es ging gerade noch mit der Hitze. Im Ort scheint es sich noch nicht "herumgesprochen" zu haben, denn bisher lauern noch keine Rüden vor dem Haus. Wir machen unsere Spaziergänge auch nicht von zu Hause aus, um keine Spur zu legen, sondern fahren mit dem Auto zum Strand. Und das auch schon morgens um 8°° Uhr, wenn noch niemand unterwegs ist bis auf vereinzelte Jogger. Die Hitze scheint die kleine Maus doch recht mitzunehmen, sie ist schnell müde und auch sehr liebebedürftig. Aber davon bekommt sie ja von uns genug. Annette hat mit ihr auch weitere Tricks eingeübt. Rolle links, Rolle rechts geht wie geschmiert. Auf das Kommando "lieg!"(wichtig zum Bürsten) legt sich Abby auf den Rücken und lässt sich den Bauch kraulen. Auf "acht" läuft sie durch Annettes Beine eine Acht. Der Morgen beginnt bei uns immer auf die gleiche Art und Weise. Abby guckt bei Annette über die Bettkante, das heißt soviel wie "aufstehen".  Wenn ich dann noch eine Weile liegen bleibe, passt ihr (Abby!) das gar nicht. Sie sitzt vor der Schlafzimmertür und winselt. Wenn Annette dann die Tür aufmacht , stürmt sie auf meine Seite und macht mir klar: "Raus jetzt!" Sofa, Sessel und Bett sind verboten für Abby. Wenn Annette sie aber ausnahmsweise mal zu mir ins Bett setzt, dann ist sie überglücklich. Sie fällt über mich her, zieht an meinen Haaren und Ohren, leckt über Gesicht und Hände, wälzt sich und strampelt mit allen Vieren. Ein glücklicher Hund! Und wir sind auch glücklich! Nicht so glücklich ist Annette, wenn sie mit Abby  vom Spaziergang am Strand zurück kommt. Der weiße Hund ist zumindest unten herum schmutzig, die Füße richtig schwarz.
Also ist zu Hause eine "Unterbodenwäsche" wie bei einem Auto fällig.
.....nun bin ich wieder sauber!
Rein in die warme Außendusche und abspülen. Danach wälzt Abby sich auf den ausgebreiteten Handtüchern auf der Terrasse, um sich abzutrocknen. Fast jeden Tag das gleiche Ritual!

Mittwoch, 15. April 2015

Gruppenwechsel

Teil 26:       Üben in der neuen Gruppe

Letzten Samstag kam Abby  zum ersten Mal zu den "Großen", und das machte ihr nun gar keinen Spaß. Viele Gehorsamsübungen, immer an der Leine, denn "Leinen los" wie in der Welpengruppe gibt es da nicht. Zu viele Hunde verschiedener Größe und verschiedenen Alters. Zum Schluß konnte Annette mit Abby aber noch etwas Agility machen, und das gefällt beiden sehr. Ich konnte leider nicht mitfahren, und somit gibt es auch keine Fotos, denn um 9°° Uhr standen die Handwerker vor der Tür. Ich hatte ja schon einmal von der "Hundemafia" geschrieben, und dass wir wegen des Hundeklaus Vorkehrungen treffen wollen, den vorderen Teil des Grundstücks abzusperren, damit Abby nicht nach vorn an die Straße laufen kann, wenn wir hinten auf der Terrasse oder im Garten sind. Am Samstag war es nun soweit. Drei Mann arbeiteten drei Stunden und ich war mit Material und allem Drum und Dran 500 € los. Und das alles wegen der Hundemafia.
Dazu erzählte uns der eine Handwerker noch eine fast unglaubliche Geschichte. Die Freundin seiner Frau war am Sonntag auf dem Markt in Porto Vecchio gewesen. Da ist immer jede Menge los. Während sie an einem Stand ihr Gemüse einpackte und bezahlte, merkte sie nicht, wie ein junger Kerl ihren kleinen Hund von der Leine abmachte und mit ihm wegrannte. Zum Glück hatten andere Marktbesucher das gesehen, und als die Frau schrie: "Mein Hund ist weg", rannten zwei Männer hinter dem Strolch her. Bevor sie in einholten, warf er den Hund weg und verschwand. Einfach unglaublich!!! Am kommenden Sonntag wollen wir auch wieder auf den sogenannten Arabermarkt, der heißt so, weil die Händler vorwiegend Marokkaner sind. Wir sind nun gewarnt! Die Hundeschule wird für Abby wahrscheinlich 3x ausfallen, denn sie wird läufig, und da darf sie nicht auf den Platz. Wir dachten, mit 7 Monaten eigentlich ein bisschen früh. "Nein", sagte die Züchterin am Telefon, der Zeitpunkt sei absolut normal bei den Cotons wie auch bei anderen kleinen Rassen. Abby hat nun auch endlich ihre beiden oberen Eckzähne verloren, damit ist der Zahnwechsel abgeschlossen.

Sonntag, 29. März 2015

Teil 25:          Abby  wurde versetzt in Klasse (Gruppe) 2

Gestern war wieder Schule, herrliches Wetter, 10 Stunden Sonnenschein. Wir hatten Mühe, zum Hundeplatz zu kommen, weil viele Straßen in und um Porto Vecchio von der Gendarmerie gesperrt waren. Grund: Gestern und heute war bzw. ist Porto Vecchio Austragungsort eines internationalen Radrennens. 16 Rennställe waren mit Mannschaften am Start; Deutsche, Amerikaner, Russen, Dänen, Niederländer, Schweizer und Franzosen. Wir mussten zeitig los fahren und waren schon um 9°° Uhr auf dem Platz. Trotz der "Behinderungen" trafen aber nach und nach fast alle "Hundeleute" ein. Über uns kreisten mehrmals zwei Hubschrauber, die das 1. Rennen rund um Porto Vecchio filmten (98 Kilometer). Abby juckte das nicht, sie guckte nicht mal zum Himmel. Nach einer halben Stunde in der Welpengruppe sagte Frédéric zu Annette, sie solle in die mittlere Gruppe wechseln, wo vor allem Agility gemacht wird. Er wolle sehen, wie Abby  sich dort macht. Unglaublich, dieser Hund

An
nette musste sie bremsen, kein
Problem über die große Wippe, durch den langen Tunnel, der an einem Ende in einer Art Schleppe endet, man kann also nicht durchschauen.
An der großen Wand - schräg hoch, dann waagerecht, schräg runter -  musste Annette sie an die Leine nehmen, weil sie Angst hatte - Annette, nicht Abby! - dass sie aus lauter Übermut runterfällt. Es wird nicht lange dauern, bis Abby den Parcours genauso absolviert wie die drei anderen Cotons, die das schon länger machen. Interessant war, dass Abby bei Frédéric vorbildlich an der Leine ging, bei Annette aber immer wieder mal Faxen macht, in die Leine beißt und so weiter. Frédéric meinte, es läge an Annette, sie sei bei einigen Übung nicht konsequent genug. Es ist schon klar, dass man bei so einem kleinen Wollknäuel mehr durchgehen lässt als bei einem großen Hund. Das ist natürlich nicht richtig. Also Annette:  nichts gefallen lassen! Ich war 2 Stunden nur Zaungast, habe Fotos gemacht und mich auch an einem kurzen Video versucht. Meine verfluchte Nervenentzündung, die von der Wirbelsäule kommt, lässt leider keine großen Aktivitäten zu. Na, dann bis zum nächsten Mal. 



Sonntag, 15. März 2015

Teil 24:            Die Ausbildung geht weiter

Heute war viel Betrieb in der Hundeschule. Bei schönem Wetter mit viel Sonne waren über 20 Hunde


mit ihren Besitzern (oder auch umgekehrt)
gekommen, allein in der Welpengruppe waren es acht. Abby war aufgedreht wie immer. Sie zog es immer wieder zu den beiden bzw. drei anderen Cotons hin, bis Fidji, die Hündin des Übungsleiters, ihr richtig den Marsch geblasen hat. Sie stand über Abby, die auf dem Rücken lag und nicht wagte, sich zu rühren. Danach war sie gehorsamer und spulte das
Übungsprogramm einigermaßen zur Zufriedenheit von Annette ab.
Am liebsten durch den Tunnel, durch den Reifen, über die kleinen Hürden und über die Wippe. Über eine Stunde wurde gearbeitet, einige Hunde machten schon schlapp, Abby nicht. Sie ist nicht totzukriegen. Selbst auf dem Nachhauseweg wollte sie nochmal aussteigen und den letzten Kilometer durch den Wald stromern. Ein kleines Problem ist, dass Abby sich dort, wo sie sich auskennt, oft zu weit von Annette entfernt. Auf unbekanntem Gebiet bleibt sie stets in ihrer Nähe. Beim Spaziergang am Nachmittag kam Annette mit der Besitzerin eines Hundesalons in Porto Vecchio ins Gespräch. Diese sagte, wie schon etliche Leute vorher, wir sollten Abby ja nicht unbeaufsichtigt lassen, wir gingen die Gefahr ein, dass sie geklaut würde. Sie habe mehrere Kunden, deren Hunde von einem Tag auf den anderen verschwunden waren, geklaut, manche sogar direkt vom Grundstück. Da macht man sich natürlich Gedanken, wie man dem vorbeugen könnte. Außerhalb des Grundstücks ist sie sowieso nie allein. Für das Grundstück müssen wir uns etwas einfallen lassen, den vorderen Teil zur Straße hin absperren, wenn wir hinten auf der Terrasse, im Garten oder im Whirlpool sind. Ein Trauerspiel, dass man sich über so etwas überhaupt Gedanken machen muss in unserer beschissenen Welt.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Teil 23:     Vom Welpen zum Junghund

Langsam geht die Welpenzeit zu Ende. Der Zahnwechsel ist so gut wie durch, ihre "Beißwut" hat Abby aber noch nicht abgelegt. Unsere Hände haben ganz schön gelitten, wir müssen sie oft disziplinieren. Sie will immer dominieren, bei einem Kind würde man sagen: Ständig Widerworte. Das An-der-Leine-Gehen mag sie nicht, am liebsten freilaufen am Strand. Aber anbetracht des Autoverkehrs im Sommer ist es unerlässlich, dass sie ordentlich an der Leine geht. Das heißt, neben uns mit lockerer Leine. Bei vielen Hundebesitzern sieht es ja so aus, als ob der Hund mit Herrchen/Frauchen geht und nicht umgekehrt. Beispiele haben wir genug im Ort, wenn der Hund seinen Besitzer hinter sich herzieht und sich dabei fast erwürgt. Letzten Samstag war wieder Schule, die Gehorsamsübungen klappen gut, die Geschicklichkeitübungen sehr gut: Tunnel, Wippe, Hürde, Reifen. Am schönsten ist es zum Schluss, wenn es heißt: "Leinen los" und alle Welpen können miteinander herumtollen bis zum Geht-nicht-mehr. Leider muss Abby in einem Monat die Welpengruppe verlassen, dann ist sie 6 Monate alt und wird - wie in der Schule - versetzt in die mittlere Gruppe. In der Schule geht Annette immer zuerst durch das Gatter auf den Übungsplatz, dann erst darf Abby folgen. 

So machen wir es auch zuhause. Wir gehen zuerst durch die Tür, egal ob herein oder heraus und aus welcher Tür. Es fällt Abby natürlich schwer, wenn es klingelt und sie zu Tür läuft und dann warten muss, bis wir geöffnet haben und hinaus gegangen sind. Aber das muss sein, um zu verhindern, dass sie jeden gleich anspringt, und im übrigen öffnet der Rudelführer die Tür! Am Strand ist es immer noch ein Problem. Wir wollen es nicht, aber die meisten Leute sagen: "Ist doch nicht schlimm bei so einem niedlichen Hund". Dann wird sie gehätschelt und gestreichelt, und diese Lobhudelei scheint ihr zu gefallen. In diesem Sommer werden wir Abby am Strand wohl an die Leine nehmen müssen. Auch am Haus hat sie ihre "Liebhaber". Wenn der Briefträger klingelt und Post bringt, muss er erst mit Abby  schmusen. Annette nimmt sie dann auf den Arm und "Monsieur le facteur" lässt sich dann abschlabbern, Gesicht, Ohren, Haare. Wenn die Müllabfuhr kommt und Abby ist draußen, dann ruft der Müllfahrer, Abby kommt angerannt, haut sich auf den Rücken und lässt sich die "Wanne" kraulen. Wir wollen das eigentlich nicht, aber Abby ist ein kleiner Star geworden. Egal wo wir sind, die Leute sprechen uns ihretwegen an. Bloß gut, dass sie nicht versteht, was die Leute sagen, sonst würde sie am Ende wohl noch eingebildet. 

......für wen ist es anstrengender?


Geschicklichkeitsübungen zu Hause

Mittwoch, 11. Februar 2015

Teil 22:          Neues von der Welpenfront



Ich bin mal krank, nichts Lebensbedrohliches, aber bewegungseinschränkend. "Ich hab' Rücken", sagt Hape Kerkeling. Dass ich mein Nachtquartier ins Wohnzimmer verlegt habe, ist für Abby absolut unverständlich. Wenn sie nachts wach wird, rennt sie um die Bettkante zu meinem Bett - leer. Und wenn dann Annette mit ihr rausgeht, schießt sie wie ein Pfeil zuerst zur Couch, um mich zu begrüßen, und erst dann geht sie raus, um ihr Geschäft zu erledigen. Und morgens dann das Gleiche. Sie bringt mir ihr Spielzeug, was soviel heißt wie: "Steh' doch endlich auf"! Apropos Spielzeug: Wenn wir sagen: "Abby, wo ist dein Igel"? dann rennt sie zu ihrer Spielzeugkiste und sucht unter ihren verschiedenen Spielsachen den Igel heraus.
 Genau so klappt es mit ihrem Schwein. Hund, Maus, Schildkröte, Tiger und Bär muss sie noch lernen. Lernbegierig ist Abby auf jeden Fall, auch bei den verschiedenen Kunststückchen, die Annette mit ihr übt. Am Samstag geht's wieder zur Schule, zweimal hat sie wegen meiner Krankheit gefehlt, entschuldigt natürlich. Ein kleiner Wermutstropfen: Mit dem Hund unserer Nachbarn, die zur Zeit hier sind, geht es leider gar nicht gut. Der Border Terrier ist wie bekloppt und drangsaliert Abby dermaßen, dass wir nicht zusammen spazieren gehen können, ohne ihn anzuleinen.  Mit allen anderen Hunden, die wir am Strand treffen, ob groß oder klein, geht alles wunderbar. Nur mit Igor - so heißt der Terrier - nicht. Nomen est Omen, er könnte auch Putin heißen, will alles dominieren. Unsere Nachbarn sind auch sehr ärgerlich deswegen. Wenn Abby etwas größer sein und sich wehren kann, wird es bestimmt auch klappen. Vom Wetter will ich lieber nichts schreiben, ich will niemanden verärgern!! Das war's wieder mal vom "Welpenflüsterer".

Donnerstag, 29. Januar 2015

Teil 21: Waschen, Föhnen, Schneiden


Gestern war noch mal ein Sonnentag, und den haben wir genutzt, um Abby zu baden, denn für die nächsten vier - fünf Tage war regnerisches Wetter vorhergesagt. Zunächst unter die Dusche.
 Abby stand da wie ein "begossener Pudel" und ließ sich geduldig einseifen und schrubben. Der "Spülvorgang" war ihr wohl weniger angenehm, vor allem am Kopf. Dann raus aus der Dusche, mehrmals kräftig schütteln und rauf auf den Gartentisch auf
ein Handtuch. Das Föhnen dauerte viel länger als das Waschen, und ich musste mit Hand anlegen. Dann war unser Wollknäuel trocken und fertig für den dritten Gang. Annette hatte spezielle Scheren
gekauft, darunter auch eine gebogene für die Pfötchen. Viel geschnitten wurde aber nicht, etwas um das A-loch, eben an den Pfötchen, um die Augen und auf dem Kopf.
Einen Spiegel haben wir Abby nicht vorgehalten, sie war auch so zufrieden und wurde für ihre Geduld mit einem Stück getrockneten Pansen belohnt
.

Sonntag, 25. Januar 2015

Teil 20:              Zweiter Schultag für Abby

Das Wetter spielte wieder mit am Samstag, volle Sonne und Temperaturen um 17°. Zwei neue Welpen kamen hinzu, viel größer als Abby, ein weißer Schäferhund

und ein Shar-Pei (Faltenhund). Vorsichtiges Beschnüffeln war angesagt, denn die beiden Neuen waren tabsig  und trampelten schon mal auf Abby. Dann ging's wieder ans "Arbeiten".

Vor allem das Gehen an der
lockeren Leine wurde geübt. Die lockere Leine ist wohl das größte Problem bei den Welpen. Sitz, platz und bleib klappt prima, ebenso über die Wippe laufen
und über kleine Hürden springen. Und der lange Tunnel ist überhaupt kein Problem mehr. 
Heute war wieder Markttag, und wir waren wieder im Gewühl. Kein Problem gibt es, wenn die Leute Abby nicht beachten. Aber wenn jemand Blickkontakt aufnimmt und Abby anspricht, dann will sie hin und gestreichelt und gehätschelt werden. Und der kleine niedliche Hund wird natürlich oft "angesprochen", vor allem von Frauen. Wie soll das erst im Sommer werden, wenn die Touristen da sind? 


Donnerstag, 22. Januar 2015

Teil 19:         Dummer Hund, blöde Gans, dummes Schwein, blöder Affe


Für manche Menschen mag das vielleicht zutreffen, aber sicher nicht für die Tiere, denen man das andichtet. Unsere kleine Abby ist absolut kein dummer Hund, und mit ihren vier Monaten hat sie schon viel gelernt. Das liegt natürlich auch daran, dass wir viel Zeit haben und uns deshalb viel mit ihr beschäftigen können. Das war bei unseren ersten Hunden anders, da waren wir beide noch berufstätig, und an den Wochentagen waren sie meist einen halben Tag allein. So hat Abby ganz schnell kapiert, dass Nachtruhe nicht nur so heißt, sondern das auch wirklich Ruhe ist. Sie schläft ja bei uns im Schlafzimmer, und wenn sie nachts mal unruhig wird, geht Annette mit raus zum "Bächlein machen" - also Abby, nicht Annette -, sie macht ruckzuck ihr Geschäft und sofort geht's wieder ab in ihre Hütte neben Annettes Bett. Und dann ist auch Ruhe bis 7:30/8:00 Uhr.

Wenn wir unsere Anoraks anziehen, läuft Abby nicht zur Haustür, sondern zur Speisekammer tür. Warum? Sie hat inzwischen mitbekommen, daß dort am Schlüsselbrett ihre Leine hängt. Ungeduldig wartet sie dann, bis das Halsband angelegt ist, und dann rennt sie zum Auto zur Beifahrerseite, weil sie weiß, jetzt geht's zum Strand (zum Buddeln). Bloß gut, daß Abby keine Probleme mit dem Autofahren hat. Keine Übelkeit wie zum Beispiel der Dackel unserer italienischen Freunde, sie bleibt allein, wenn wir beide weggehen, ohne zu jammern. Alles in allem, wir sind mit unserem 4,5-Kilo-Hund sehr zufrieden. 6 Kilo sollte sie möglichst nicht überschreiten, denn bis zu diesem Gewicht kann man sie im Flugzeug mit in die Kabine nehmen!!