Sonntag, 26. Juni 2016

Teil 50:       Sommerferien - auch für Hunde

Am 25.6.16 wurde offiziell der Club Canin de Porto Vecchio bis Anfang  September  geschlossen. In Frankreich beginnen die Sommerferien. Wegen der Hitze ist es im Juli/August kaum möglich, mit den Hunden zu arbeiten. Die Welpen und die "halbstarken" Hunde werden einmal pro Woche am frühen Morgen abwechselnd von zwei verschiedenen Hundeausbildern betreut. Die Agility-Aktivitäten werden ebenfalls nach Absprache weitergeführt, je nach Wetterlage (Hitze!) am frühen Abend. Als Abschluss vor den Ferien wurden die Urkunden über die Prüfungen, die im Mai von acht Hund/Mensch-Teams absolviert worden sind,  innerhalb einer kleinen Feier von der Vorsitzenden des Clubs überreicht. (siehe Teil 45!) Annette kam ein wenig stolz mit Abby und "Certificat" nach Hause. Nun stehen erstmal andere Aktivitäten im Vordergrund: baden, schwimmen, mit Abby Kajak fahren und sie auf dem Kinderbrett surfen lassen. Verdient haben wir es uns alle nach den vielen Aktivitäten der letzten Wochen.

A & A: ein starkes Team


Dienstag, 21. Juni 2016

Teil  49:        Von der Theorie zur Praxis



Nachdem die 3 Grundschulklassen jeweils zwei Stunden von den Hundeführern im Umgang mit kleinen und großen Hunden unterrichtet worden sind, trafen sie am 17.6.16 mit ihren Lehrern auf dem Platz des Clubs von Porto Vecchio ein. 

Vom Club waren 8 Besucher- Hunde mit ihren Besitzern anwesend, denn nur die dürfen mit den Kindern arbeiten. Jedes Kind konnte zeigen, ob und was es in den theoretischen Unterrichtsstunden gelernt hatte: Wie nähere ich mich einem Hund in Sicherheit, wie streichele ich ihn, ich beachte seine Körpersprache usw. Das Verhalten der Jungen und Mädchen war sehr unterschiedlich. Einige trauten sich überhaupt nichts zu, nicht einmal so einen kleinen Hund wie Abby anzufassen oder ein "Leckerli" zu reichen. Andere wiederum hatten keine Probleme im Umgang mit den Vierbeinern, ob klein wie Abby oder großer Schäferhund. 

Großen Spaß hatten die Schüler dann, als sie die Hunde über einen kleinen Parcours schicken durften: zwei kleine Hindernisse und ein Tunnel, hin und zurück. Sie freuten sich, wenn sie schneller oder zumindest genau so schnell waren wie Abby und Co. Einige Schüler waren so begeistert, daß sie mit verschiedenen Hunden "an den Start" gegangen sind. Nachdem Abby mehr als 12 mal mit den verschiedenen Kindern den Mini-Parcours genommen hatte, ließ ihre Begeisterung nach und war dankbar, daß nun die Schüler zur Pause gerufen wurden. Es gab natürlich auch etwas zu essen und zu trinken: Cola, Limo, Wasser, Nutellabrote, Kekse und Kuchen; der Club hatte alles spendiert. Für die Erwachsenen wurden Kaffee, Tee und ebenfalls kalte Getränke angeboten. Bei Abby machte sich eine gewisse Nervosität bemerkbar, nachdem die Schüler sie nach der Zwischenmahlzeit immer wieder streicheln und Kunststückchen von ihr sehen wollten. Die vielen Kinder war sie nicht gewohnt (andere Hunde schon), vor allem nicht den Lärm. So suchte sie Schutz und Ruhe zwischen meinen Füßen, was sie übrigens immer macht, wenn sie ihre Ruhe haben will. Sie war ja auch mit 21 Monaten die Jüngste unter den teilnehmenden Hunden. So war Abby froh, als sie nach gut 2 Stunden mit mir nach Hause fahren konnte. Annette blieb noch, um beim Abbau der Geräte und Aufräumen des Platzes zu helfen.